Frauenheilkunde - Fu Ke
Frauenleiden, wie Menstruationsschmerzen, klimakterische Beschwerden, Kinderwunsch, emotionale Schwankungen, Schwangerschaftsbeschwerden, Geburtsvorbereitung, Inkontinenz, Zysten, Myome, u.v.a.m., lassen sich schnell und wirkungsvoll mit Fu Ke, chinesischer Frauenheilkunde, behandeln.
Schon früh hat sich der Zweig der chinesischen Gynäkologie entwickelt. Die TCM-Diagnose- und Therapieverfahren bieten die Möglichkeit, Frauen, die oft schon seit Jahren unter ihren Beschwerden leiden, ursächlich zu behandeln. Besonders die chinesische Pharmakologie hat sich bei hartnäckigen und chronischen Frauenleiden vielfach bewährt.
Liebe Frauen, Menstruationsbeschwerden sind NICHT normal. Auch wenn Ihnen Ihr Frauenarzt dies weismachen möchte. Auch klimakterische Beschwerden, wie z. B. Hitzewallungen, müssen nicht unbedingt mit Hormonen behandelt werden.
Der Menstruationszyklus aus der Sicht der traditionellen chinesischen Medizin
Die Menstruation wird in vier, ca. sieben Tage dauernde Abschnitte unterteilt, beginnend mit der Monatsblutung. In diesen Abschnitten verändert sich die Richtung des Qi- und Blutflußes zweimal. Jeweils beim Wechsel der Energierichtung können Störungen auftreten. So fließt das Blut zum Mensisbeginn nach unten, außen. Wenn der Bao Gong (schützender Palast), die Gebärmutter, leer geblutet ist (ca. nach sieben Tagen, das kann von Frau zu Frau zeitlich variieren), überwiegt das Qi (Yang) im Verhältnis zum Blut (Yin), sodass durch den Wechsel von Yin- zu Yang-Fülle die Energierichtung ebenfalls wechselt und nun nach oben fließt. Qi- und Blut werden jetzt in den dafür vorgesehenen Funktionskreisen neu produziert. Gegen Ende der zweiten Woche ist das Qi so stark, dass es den Eisprung auslöst und sich dadurch teilweise verbraucht, sodass nun das Blut (Yin) wieder die Flussrichtung bestimmt und sich abwärts zum Uterus (Bao Gong) bewegt. Dieser füllt sich in der dritten Woche immer mehr. Bei Qi-Stagnation kommt es in dieser Zeit häufig zum sog. prämenstruellen Syndrom mit Brustspannen, Stimmungsschwankungen, Bauch- und/oder Rückenschmerzen, evtl. Kopfschmerzen, Putzfimmel, Essgelüsten, etc.. Wenn am Ende der vierten Woche die Blutung einsetzt, löst sich die Qi- Stagnation wieder auf. Sollten die Beschwerden anhalten oder gar erst mit der Blutung auftreten, so ist dies ein Zeichen für Blut-Stase (Verlangsamung des Blutflusses).
Das Qi bewegt das Blut, bei einer starken Qi-Stagnation ist das Qi nicht mehr in der Lage, das Blut ausreichend zu bewegen, es entsteht Blut-Stagnation/Stase, die oft sehr schmerzhaft ist.
Ein altes chinesisches Sprichwort sagt:
Tong zhi bu tong, bu tong zhi tong. Wenn der Fluß frei ist, gibt es keine Schmerzen, gibt es Schmerzen, ist der Fluß nicht frei.
Die Stagnation/Stase wird in drei Stadien unterteilt
  1. Stadium: Qi-Stagnation, geringe Beeinträchtigung des Blutflusses, Prämenstruelles Syndrom, leichte Schmerzen vor der Blutung, besser bei Einsetzten der Blutung, vorher Reizbarkeit, emotionale Labilität möglich.
  2. Stadium: Blut-Stase, Schmerzen vor/während der Menstruation, können mit weiteren Beschwerden verknüpft sein, wie schlechte Laune oder depressive Verstimmung, oft werden die Beschwerden von Kopfschmerzen begleitet.
  3. Stadium: starke Blutstase bis Blutverknotung. Starke Menstruationsbeschwerden. Bei der Blutverknotung wird die Stase sichtbar und somit organisch. Jetzt kann auch die Schulmedizin die Störung diagnostizieren, da sie darstellbar wird: Myome, Zysten, pos. PAP (Krebsabstrich) bis zu bösartigen Tumoren, Endometriose, Corpus luteum Zysten, Knoten oder Zysten in der Brust etc..
Die Stagnation ist eine von vier möglichen Ursachen für Menstruationsbeschwerden. Deshalb ist eine genaue Diagnostik nötig. Die Therapie richtet sich nach der TCM-Diagnose und wird dem Menstruationszyklus angepasst. Im dritten Stadium der Blutstase/Verknotung ist die chinesische Kräutermedizin die Therapie der Wahl. Akupunktur alleine würde hier nicht mehr ausreichen. Bei bösartigen Erkrankungen kann die chinesische Kräutermedizin auch begleitend zur Schulmedizin eingesetzt werden.
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